1. Produktseiten, die psychologisch funktionieren
Die meisten Produktseiten machen einen handwerklichen Fehler: Sie zeigen das Produkt, listen Features auf, packen ein Bewertungsmodul drunter — und denken, die Arbeit sei getan. Was fehlt, ist die Architektur, die einen unsicheren Käufer Schritt für Schritt zur Kaufentscheidung führt: Trust-Hierarchie ganz oben, Risk-Reversal an genau der Stelle, an der der Zweifel auftritt, Social Proof in der Form, die für deine Zielgruppe relevant ist (Bewertungen, User-Generated Content, Bestseller-Badges, Verkaufszahlen). Wir bauen Produktseiten neu auf — Sektion für Sektion, mit klarer Begründung, warum welche Komponente in welcher Reihenfolge steht.
2. Checkout-Optimierung (auch und gerade bei Shopify Plus)
Im Standard-Checkout von Shopify ist die Drop-Off-Rate zwischen Warenkorb und „Bezahlen"-Klick oft 50 % und mehr. Auf Shopify Plus erlauben Checkout-Extensions endlich gezielte Eingriffe: Trust-Signale neben dem Bezahl-Button, dynamische Versandzeiten, smarte Upsell-Mechaniken („Du bist nur 12,40 € vom kostenlosen Versand entfernt"), Garantie-Reminder, ein zweiter Anlauf für unsichere Käufer mit Code-Eingabe. Schon eine 5-Prozent-Verbesserung der Checkout-Conversion hebt den Gesamtumsatz spürbar an, weil sie auf den teuersten Traffic der Funnel-Stufe wirkt.
3. Page Speed und Core Web Vitals
Wir messen vor jeder Optimierung mit echten Geräten und echten Verbindungen — nicht mit dem Lighthouse-Lab-Score, der keiner Realität entspricht. Häufigste Ursachen für lahme Shops: zu viele Apps, die alle ihr eigenes JavaScript laden; nicht-optimierte Hero-Bilder; Tracking-Scripts, die im Critical Path blockieren; ungenutzte Theme-Sektionen, die mitgerendert werden. Saubere Page Speed verbessert nicht nur die Conversion Rate — sie verbessert auch dein Quality Score in Google Ads, deine Rankings in der organischen Suche, und sie verlängert die Session Duration spürbar.
4. AOV-Boost durch durchdachte Bundle- und Upsell-Mechaniken
Average Order Value ist meistens der einfachste Hebel — und der am häufigsten übersehene. Pre-Cart-Upsells (vor dem „In den Warenkorb"-Klick), In-Cart-Upsells, Post-Purchase-Upsells, Bundle-Konfigurationen, Mengenrabatte mit psychologisch sauberer Anker-Preisgestaltung. Bei einem Shop mit 30.000 € Monatsumsatz reichen oft schon 8 € mehr AOV, um die Profitabilität deines gesamten Werbebudgets zu kippen — vom „grenzwertig" zum „klar profitabel".
5. Klaviyo-Flows, die wirklich Umsatz machen
Die meisten Shops haben einen Welcome-Flow, einen Abandoned-Cart-Flow und einen halbgaren Browse-Abandonment. Das ist die Pflicht — die Kür sind segmentierte Win-Back-Flows, Replenishment-Flows für Verbrauchsprodukte, VIP-Flows für Top-Kunden, Sunset-Flows zur Listenhygiene, und vor allem: Flows, die nicht alle 30 Sekunden ein Discount-Coupon werfen. Mehr dazu auf der Klaviyo Agentur-Seite, aber als Teil der Shopify-Optimierung gehört das mit auf den Tisch.